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Atmen… atmen… atmen… der Atem ist ein wesentlicher Bestandteil der Yogapraxis – und der begleitet uns ohnehin durch jeden Moment und in jeden Moment hinein. Wenn wir mit der Aufmerksamkeit bei der Atmung sind, sie erleben und lenken bleibt kein Platz für Gedankenkreise. Wir können uns tragen und leiten lassen von einem der kraftvollsten und lebendigsten Vorgänge in unserem Körper.

Und das Gute daran ist – mehr  musst du in eine Yogaeinheit nicht mitbringen.

Du möchtest Yoga probieren? Hast schon viel davon gehört oder es auch schon gemacht? Vergiss einfach alles was du über Yoga weißt und spür was passiert! Es ist eine Praxis, die sich selbst entfaltet und entwickelt – in jeder einzelnen Einheit. Yoga ist für jeden Menschen anders – anders  durchführbar und anders erlebbar – so auch für dich!

Die Asanas (Körperhaltungen) lassen sich an jeden Menschen individuell anpassen und können mit Rücksicht auf dein eigenes Level ausgeführt werden. Also mach dir keine Gedanken über Alter, Leistung und Beweglichkeit!


 

„Nur wenn wir fallen, lernen wir was uns im Gleichgewicht hält – alle streben nach Balance, doch jeden hält etwas Anderes“

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Balance, Gleichgewicht, Ausgewogenheit – alles in der Natur strebt danach. Auch wir Menschen. Gegenteile bilden sich im Leben oft allzu klar heraus – und bei allem müssen wir erkennen: ein ausgewogenes Maß ist der beste Weg. Die Sonne ist wunderbar, aber ohne Regen zu trocken, die Ebbe braucht Flut, Yin ein Yang…

Yoga-Asanas verbinden Stabilität und Leichtigkeit, die Atmung dazu vermittelt Ruhe während der Anstrengung – die Balance zwischen diesen Gegensätzen verbindet und bildet daraus eine Einheit – Yoga heißt Einheit/Verbindung – heißt nichts anderes als Balance. Balance in allem was wir tun, in allem was wir sind. Finde deine Balance mit Your Yoga – mit deinem Yoga – und lerne wie ein „Herausfallen“ aus der Balance Teil eines Lebens in Balance wird.

 


…mit der nächsten Ausatmung setzen wir uns nach hinten auf die Fersen, legen die Stirn am Boden ab und sinken hinein in Balasana, die Kindeshaltung…

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ASANA

Die Körperhaltungen und Bewegungen im Yoga werden Asanas genannt. Ursprünglich bedeutet das „bequemer aufrechter Sitz“ – und genauso wurden die ersten Haltungen auch ausgeführt: im Sitzen. Im Laufe der Zeit wurde daraus eine umfangreiche Sammlung aus Übungen, die perfekt die natürliche Beweglichkeit des Körpers erhalten und einseitige Alltagspositionen wunderbar ausgleichen.
In Verbindung mit einer aufmerksamen Atmung werden Bewegungsabläufe – auch „flows“ genannt – durchgeführt. Dabei wollen wir uns ganz darauf konzentrieren wie sich der Körper in diesen Abläufen ANFÜHLT, nicht wie es aussieht.
Yoga-Asanas entspringen natürlichen Impulsen und sind deshalb auch für jedermann geeignet und durchführbar – eben für jeden so wie es gerade passt und wie es für den eigenen Körper möglich und angenehm ist.
Wenn sich die „flows“ gut anfühlen, erkennen wir genau den wichtigsten Aspekt jeder Asana: die Balance zwischen Stabilität und Leichtigkeit. Jede Haltung strebt nach einer ausgewogenen Mischung zwischen diesen Beiden.

Eine feste Basis ist der Ausgangspunkt jeder Haltung von der aus mit Leichtigkeit der Körper bewegt wird. Das verbindende Element zwischen Stabilität und Leichtigkeit ist Bandha, die stützende Kraft aus dem Inneren – aus dem Bauch heraus. Diese Kraft hilft uns dabei unsere Balance zu finden. Über die Atmung können wir uns wunderbar mit Bandha verbinden und über Bandha können wir umgekehrt die Atmung mit der Bewegung in Einklang bringen. Nun schließt sich der Kreis. Wir bewegen uns in den flows – atmen, spüren, wackeln, es bleibt kein Platz für Gedanken – nur fürs SEIN.
„So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“

Genauso ist es auch, wenn man Yoga übt. Zuviel Druck und Zwang können zu Verletzungen und Überdehnung führen; zu wenig hingegen bewirkt rein gar nichts. Wir wollen also – wie in allem – ausgewogen dosieren und den Körper fördern und fordern – aber eben nicht überfordern. Nur wenn wir achtsam üben und aufmerksam hinhören halten wir den Körper gesund.
Eine bewusste Praxis lässt uns also in jeder Einheit aufs Neue die Haltungen erleben und auf unseren Zustand einstellen – und gleichzeitig üben wir uns selbst wichtig zu nehmen und unsere Praxis so zu gestalten, dass wir Spaß daran haben – denn das ist das Wichtigste! Und genau das ist in uns, kommt aus uns und begleitet uns durchs Leben.


Also hör auf zu lesen – übe und hab Spaß an Your Yoga!